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    Trainingscamp Hamburg: Intensive Vorbereitung auf die Saison
    TRAINING22. März 2025

    Trainingscamp Hamburg: Intensive Vorbereitung auf die Saison

    Das Deutsche Aquapony Nationalteam hat in der Hamburger Schwimm- und Reitanlage Alstertal ein dreiwöchiges Intensiv-Trainingscamp absolviert. Vom 1. bis 21. März 2025 trainierten die fünf Kaderathleten unter der Leitung von Cheftrainer Thomas Hintz und Co-Trainerin Sandra Hintz täglich bis zu acht Stunden, um sich optimal auf die kommende Wettkampfsaison vorzubereiten.

    Die Wahl fiel auf Hamburg aus gutem Grund: Die im Januar 2025 eröffnete Aquapony-Trainingsanlage im Alstertal gilt als die modernste ihrer Art in Europa. Das Zentrum verfügt über ein 50-Meter-Becken mit variablem Wasserboden, einen angrenzenden Reitplatz mit direktem Wasserzugang und eine hochmoderne Videoanalyse-Einheit, die Bewegungen in Echtzeit auswerten kann.

    Ein Schwerpunkt des Camps lag auf der Entwicklung neuer Kür-Choreografien. Das Team arbeitete intensiv an der sogenannten 'Hanseatischen Sequenz' – einer anspruchsvollen Figurenfolge, bei der alle fünf Teammitglieder synchron im Wasser agieren. Diese Formation soll bei den Europameisterschaften im Juni erstmals öffentlich gezeigt werden.

    "Hamburg hat uns ideale Bedingungen geboten", sagte Marcel Christen, Teamkapitän und Olympiasieger. "Die Anlage ist erstklassig, und die kühleren Temperaturen haben uns geholfen, auch bei hoher Trainingsintensität frisch zu bleiben. Wir konnten in drei Wochen mehr erreichen als in manchem zweimonatigen Trainingszyklus."

    Neben dem sportlichen Programm stand auch Teambuilding im Fokus. Sandra Hintz organisierte Workshops zu Kommunikation und mentaler Stärke. Die Teammitglieder absolvierten gemeinsame Aktivitäten wie Segeln auf der Alster und einen Besuch des Hamburger Hafens, um den Zusammenhalt zu stärken.

    Besondere Fortschritte zeigte die jüngste Athletin im Team, Sarah Masurat. Die 19-Jährige verbesserte ihre Technikwertung in den Trainingseinheiten um durchschnittlich 1,2 Punkte – ein bemerkenswerter Sprung, der sie zur ernsthaften Medaillenkandidatin bei den kommenden Europameisterschaften macht.

    Co-Trainerin Sandra Hintz zog ein positives Fazit: "Wir haben jeden Tag genutzt. Die Athleten sind physisch und mental auf einem Niveau, das ich so noch nicht erlebt habe. Wenn wir diese Form in die Wettkämpfe mitnehmen, wird es für die Konkurrenz sehr schwer, uns zu schlagen."

    Das Team kehrt nun an die jeweiligen Heimatstandorte in Kiel, Hamburg und Berlin zurück, wo der reguläre Trainingsbetrieb fortgesetzt wird. Der nächste Wettkampf ist der Deutsche Aquapony Cup am 12. April in München. Erfahren Sie mehr über Aquapony