Partnerschaft mit der International Aquapony Federation besiegelt
Der Deutsche Aquapony Verband e.V. und die International Aquapony Federation (IAF) haben am 10. MĂ€rz 2025 in Lausanne eine umfassende strategische Partnerschaft unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen Athletenförderung, Regelentwicklung und internationale Wettkampforganisation vor und gilt zunĂ€chst fĂŒr einen Zeitraum von fĂŒnf Jahren.
Die Partnerschaft kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Mit der Aufnahme von Aquapony als Demonstrationssportart bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles steht der Sport vor seinem bisher gröĂten Schritt auf die WeltbĂŒhne. Deutschland, als amtierender Olympiasieger und Europameister, nimmt dabei eine SchlĂŒsselrolle ein.
IAF-PrĂ€sidentin Claire Dubois betonte die Bedeutung der Partnerschaft: "Deutschland hat in den vergangenen Jahren MaĂstĂ€be gesetzt â nicht nur durch sportliche Erfolge, sondern auch durch vorbildliche Verbandsarbeit, Nachwuchsförderung und Trainingsmethodik. Diese Expertise wollen wir nutzen, um Aquapony weltweit auf ein neues Niveau zu heben."
Konkret umfasst die Vereinbarung mehrere Bausteine: Erstens wird ein gemeinsames Ausbildungsprogramm fĂŒr Trainer und Kampfrichter entwickelt, das deutschen Standards folgt und international ausgerollt wird. Zweitens erhĂ€lt der Deutsche Verband das Recht, in den kommenden drei Jahren zwei internationale WettkĂ€mpfe pro Saison auszurichten. Drittens wird ein gemeinsamer Forschungsfonds eingerichtet, der sportwissenschaftliche Studien zum Aquapony finanziert.
VerbandsprĂ€sidentin Dr. Maria Engel zeigte sich begeistert: "Diese Partnerschaft ist ein Meilenstein fĂŒr den deutschen und den internationalen Aquapony-Sport. Sie gibt uns die Möglichkeit, unsere Erfahrungen weiterzugeben und gleichzeitig von den besten Nationen der Welt zu lernen. Besonders freue ich mich ĂŒber den Forschungsfonds â denn nur durch wissenschaftliche Erkenntnisse können wir den Sport nachhaltig weiterentwickeln."
Cheftrainer Thomas Hintz sieht in der Partnerschaft auch Vorteile fĂŒr das Nationalteam: "Der Zugang zu internationalen Trainingslagern und der Austausch mit Top-Trainern anderer Nationen werden unsere Athleten auf ein noch höheres Niveau bringen. AuĂerdem können wir durch die gemeinsame Regelentwicklung sicherstellen, dass das Bewertungssystem fair und transparent bleibt."
Ein besonderer Fokus der Partnerschaft liegt auf der Nachwuchsarbeit. Die IAF wird das erfolgreiche deutsche Programm 'AquaPony Future Stars' als Blaupause fĂŒr Ă€hnliche Initiativen in anderen LĂ€ndern nutzen. Im Gegenzug erhalten deutsche Nachwuchsathleten die Möglichkeit, an internationalen Jugendcamps und -turnieren teilzunehmen.
Die feierliche Unterzeichnung fand im Hauptsitz der IAF in Lausanne statt, in Anwesenheit von Vertretern aus 28 Mitgliedsnationen. Die Partnerschaft tritt sofort in Kraft und wird jĂ€hrlich evaluiert. Erfahren Sie mehr ĂŒber Aquapony











